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Ein Highlight war für uns unser Auftritt bei der Union Evangelischer Kirchen am Rand der EKD-Synode in Ulm. Nicht zuletzt wurde uns an dem Abend deutlich, dass der scheidende Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber eine Menge Humor hat und gut über sich selbst lachen kann!
Hier einige Bilder vom Abend.






Herzlich willkommen beim Kabarettduo `Die Vorletzten´


Es weht ein frischer Wind, zwei, drei ...

 
"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit, Gott nahm in seine Hände meine Zeit, mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen, mein Triumphieren und Verzagen, das Elend und die Zärtlichkeit."
 
so dichtete Hanns Dieter Hüsch. Für den Kabarettisten war Humor Ausdruck christlicher Freiheit. In dieser Tradition verstehen sich auch Peter Schaal-Ahlers und Søren Schwesig, die seit 2001 gemeinsam Kleinkunst im Raum der Kirche machen. Aus eigener Erfahrung wissen die beiden, dass es der Humor und besonders das Lachen in der Kirche nicht immer leicht haben. Wahr ist aber auch, dass es mehr als genug Anlaß zum Lachen in der Kirche gibt.
 
Gelächter ist gefährlich, weil es Macht und Herrschaft in Frage stellt. Gleichzeitig ist Lachen aber auch heilsam, weil Glaube ohne Humor gesetzlich und verbiestert wird. Bei den Vorletzten, die gerne über sich selbst lachen, kommt das Publikum nicht daran vorbei, über sich selbst zu lachen. Bei ihrem Programm gehen die beiden Pfarrer erfrischend zur Sache.
 
Ebenfalls zum Thema Humor hat ein anderer Kabarettist gedichtet:
 
"Es weht ein frischer Wind, zwei, drei, wir wollen wieder lachen.
Gebt dem Humor die Straße frei, jetzt muß auch der erwachen.

 
Der Löwe ist das Tier der Zeit, der Mars regiert die Stunde;
doch die geliebte Heiterkeit geht langsam vor die Hunde.

 
Das aber soll dem Teufel nicht und keiner Macht gelingen,
uns um das inn're Gleichgewicht und um den Spaß zu bringen.

 
Drum laßt des Zwerchfells Grundgewalt am Trommelfell erklingen.
Wem das nicht passt, der soll uns halt am Götz von Berlichingen
."
                                                                                        Werner Fink